Starke Nachfrage nach neuen Pkw


Wiesbaden, 22. Dezember 2017. Im Bundesvergleich stark überdurchschnittlich hat der hessische Pkw-Markt im November eindrucksvoll den Jahresendspurt eingeläutet. Plus 13,3 Prozent auf 32.092 (Vorjahr: 28.335) Neuzulassungen haben die bisherige Jahresbilanz um 5,1 Prozent wachsen lassen. „Das Autojahr 2017 wird trotz der Diesel-Debatten quantitativ ein guter Jahrgang,“ sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Kfz-Landesverbandes Hessen, zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken.

Wichtiger Impulsgeber für eine steigende private Nachfrage seien die Kaufprämien für alte und ältere Diesel-Pkw. Dabei halte die Wanderbewegung zum Benziner unverändert an, sagte Karpinski, mit Hinweis auf plus 36,5 Prozent beim Benziner und einem „erneut kräftigen Rückgang“ beim Diesel mit minus 14,9 Prozent. Dies entspreche 19.928 (Vorjahr: 14.604) Benziner und 11.156 (Vorjahr: 13.109) Diesel.

Die bisherige Jahresbilanz weise 342.723 (Vorjahr: 326.205) Neuzulassungen aus. Der Diesel habe 10,5 Prozent auf 143.160 (Vorjahr: 159.956) Verkäufe eingebüßt, während neue Benziner um 18,2 Prozent auf 189.852 (Vorjahr: 160.674) Erstzulassungen wuchsen. Das Segment der „Alternativen“ zeige 3.262 (Vorjahr: 1.420) Elektro- und 5.786 (Vorjahr: 3.646) Hybrid-Pkw sowie 252 (Vorjahr: 215) erdgasbetriebene und (Vorjahr: 384) autogasbetriebene Neuwagen.

 

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Der Landesverband vertritt die berufsständischen Interessen von rund 4.400 Autohäusern und Werkstätten in Hessen mit ca. 42.000 Beschäftigten, davon etwa 6.500 Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen. Im Jahr 2016 erzielte das hessische Kfz-Gewerbe einen Umsatz von 20,2 Milliarden Euro mit dem Verkauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge sowie mit Wartung und Service. Die hessischen Kfz-Betriebe sind in 22 Innungen organisiert. Die seit 1970 bestehenden Kfz-Schiedsstellen sind Musterbeispiele für praktizierten Verbraucherschutz. Sie regeln außergerichtlich Streitfälle von Werkstattkunden und Gebrauchtwagenkäufern mit Kfz-Innungsbetrieben.